Beruf & Karriere

Die Deutschen gehen auch krank zur Arbeit

Den Schal bis unter die Nase gezogen, hustend und mit dem Taschentuch immer in Griffweite – um kranke Kollegen machen die meisten am liebsten einen großen Bogen. 73 Prozent der Deutschen gehen trotzdem immer oder häufig erkältet zur Arbeit, 35 Prozent sogar mit einer Grippe, wie eine Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov zeigt. Als Gründe nennen die meisten Befragten, dass sie ihre Kollegen entlasten wollen, außerdem soll die Arbeit nicht liegen bleiben.

Fast jeder Fünfte gibt allerdings auch an, aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz krank zu arbeiten. Bei zehn Prozent der Befragten gehört es einfach zur Firmenkultur und ist im Betrieb so üblich. Ein deutliches Zeichen für Arbeitgeber, denn wer erkrankt zur Arbeit geht, ist weniger leistungsfähig und steckt womöglich auch die Kollegen an.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die Einstellung der Befragten zum Thema "Krank zur Arbeit gehen"

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Umfrage in Deutschland zu den Gründen, trotz Erkältung zur Arbeit zu gehen 2016
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Gehen Sie zur Arbeit, wenn Sie erkältet sind (d.h. bspw. Hals- und Kopfschmerzen haben, Husten oder eine verstopfte Nase)?
Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres mindestens zweimal krank zur Arbeit gegangen sind, nach Beschäftigtengruppen 2011
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