Weltbevölkerungstag

Europa schrumpft, die Welt wächst (noch)

Die Menschheit wächst nicht exponentiell. Dass zeigen auch die aktuellsten Zahlen der Vereinten Nationen. Demnach werden im Jahr 2100 zwar 10,4 Milliarden Menschen (mittlere Variante des World Population Prospects 2022) auf der Erde leben, aber zu diesem Zeitpunkt wird die Weltbevölkerung bereits seit 14 Jahren schrumpfen. In Europa ist das bereits heute so. Den Höhepunkt des Bevölkerungswachstums hat der Kontinent bereits vor etwa drei Jahren erreicht, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.

In Asien und Ozeanien wird der Zenit bei rund 5,4 Milliarden Menschen im Jahr 2055 überschritten werden. Ein Jahr später könnte es in Lateinamerika und der Karibik soweit sein. In Nordamerika wird die Bevölkerung dagegen auch zur Jahrhundertwende noch auf Wachstumskurs sein, wenn sich die Prognose als zutreffend erweist. Allerdings ist die Entwicklung in Kanada und den USA deutlich weniger dynamisch als in Afrika, wo im Jahr 2100 mehr als jeder dritte Mensch (37,8 Prozent) zuhause sein wird.

Beschreibung

Die Grafik bildet die geschätzte Entwicklung der Bevölkerungszahl ab

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Weltweit: Bevölkerungsentwicklung nach Kontinenten von 1950 bis 2023 und Prognose bis zum Jahr 2050
Entwicklung der Weltbevölkerungszahl von Christi Geburt bis zum Jahr 2023 (in Milliarden)
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Bevölkerung der Welt von 1950 bis 2025 (in Milliarden)
Prognose der Bevölkerung in den Kontinenten in den Jahren 2024 und 2100 (in Millionen)
Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung von 1950 bis 2100 (in Milliarden)
Zuwachs der Weltbevölkerung, angegeben in unterschiedlichen Zeiteinheiten (Stand 2022)

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