Finanzen
Junge überholen Alte bei Aktienbesitz
Jüngere Menschen liegen beim Aktienbesitz in Deutschland inzwischen vor den Älteren. Im Jahr 2025 investierten 4,9 Millionen Menschen zwischen 14 und 39 Jahren in Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Unter den Menschen ab 60 Jahren waren es 4,0 Millionen. Zu Beginn des betrachteten Zeitraums war die Reihenfolge noch umgekehrt. Damals zählten die Älteren deutlich mehr Anleger als die Jüngeren. Inzwischen ist die jüngste Gruppe auch größer als jede der beiden mittleren Altersgruppen. Das zeigt die Statista-Infografik auf Basis von Daten des Deutschen Aktieninstituts (PDF-Download). Das Deutsche Aktieninstitut ist ein Interessenverband für Unternehmen und Institutionen des deutschen Kapitalmarkts. Es setzt sich für eine stärkere Aktienkultur und bessere Rahmenbedingungen für die Kapitalmarktfinanzierung ein.
In Deutschland ist der Aktienbesitz auch stark vom Einkommen abhängig. So ist fast jeder Zweite mit einem Netto-Einkommen von über 4.000 Euro im Monat am Aktienmarkt aktiv. Bei einem Einkommen von unter 2.000 Euro ist es hingegen nur rund jeder Achte. Ein Grund dafür könnte sein, dass Menschen mit geringerem Einkommen möglicherweise fürchten, Verluste nicht ausgleichen zu können und aus diesem Grund riskante wirkende Anlageformen wie Aktien eher meiden.
Beschreibung
Die Grafik zeigt die Verbreitung von Aktienanlagen in Deutschland nach Altersgruppen.
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