Mindestlohn ermöglicht oft nur Leben unterhalb der Armutsgrenze

Der Mindestlohn reicht in vielen Staaten nicht, um nicht in Armut zu leben, wie unsere Grafik auf Basis von Daten der OECD zeigt. Demnach reicht für eine(n) Alleinerziehende(n) mit zwei Kindern in vielen Ländern eine Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche zum gesetzlichen Mindestlohn nicht, um oberhalb der Armutsgrenze zu sein. In den USA benötigte man 2013 dafür 50 Stunden, in Griechenland gar 59 und in Tschechien deren 79. In Deutschland – wo der Mindestlohn jedoch erst seit 2015 gilt, wären zu diesem Lohn 2013 28 Stunden nötig gewesen.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die nötige Zahl der Wochenarbeitsstunden zu Mindestlohn, die Alleinerziehende mit zwei Kindern 2013 leisten müssen, um über der Armutsgrenze zu leben.

Infografik downloaden
Sollte ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden, um Kinderarmut zu bekämpfen?
Einkommensgrenzen zur Einstufung in Arm und Reich für Alleinerziehende auf Basis des monatlichen Nettoeinkommens
Premium-Statistiken
Abstand zwischen Bürgergeld und Mindestlohn in Deutschland nach Haushaltstyp im Jahr 2025
Premium-Statistiken
Gesetzliche Mindestlöhne pro Stunde in ausgewählten Ländern weltweit (Stand: Januar 2026)
Premium-Statistiken
Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende in den EU-Ländern im Jahr 2023 (Nettoäquivalenzeinkommen pro Jahr)
Anteil der in absoluter Armut lebenden Kinder weltweit nach Armutsgrenzen im Jahr 2022

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns schnell und einfach.
Wir helfen Ihnen gern!

Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Nutzen Sie gern unser Kontaktformular oder unsere FAQ.
Alternativ können Sie sich auch direkt an unseren Kundenservice wenden.

Statista Content & Design

Sie benötigen maßgefertigte Infografiken, animierte Videos, Präsentationen, Data Research oder Social Media Charts?

Mehr erfahren