Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs bestand eine Infanteriedivision aus Infanterie-Brigaden, die wiederum aus Infanterie-Regimentern bzw. Infanterie-Bataillonen zusammengesetzt waren. Die enormen Belastungen und Anforderungen des Kriegsgeschehens - insbesondere der Stellungskrieg an der Westfront - führten jedoch zu einer Umstrukturierung der Division. Bei der Infanterie gab es nun nur noch Brigade, bestehend aus Regimentern bzw. Bataillonen. Moderne, defensive Waffensysteme wie Maschinengewehre machten außerdem den Kavallerieeinsatz hochriskant - die berittenen Einheiten wurden deshalb größtenteils aufgelöst. Hier finden Sie eine Übersicht über militärische Struktureinheiten.
Der Erste Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg tobte von 1914 bis 1918 und wurde zwischen den sogenannten Mittelmächten - dazu gehörten vor allem das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn - und der Entente bzw. den Alliierten - bestehend aus zunächst Frankreich, England und Russland - geführt. Die Kriegshandlungen beschränkten sich anfänglich weitgehend auf Europa, eskalierten jedoch durch die Einbeziehung der europäischen Kolonialreiche und den späteren Kriegseintritt der USA zu einem weltumspannenden Krieg, in dem mehr als Millionen Soldaten kämpften.
Versorgungsmängel und Ende
Verlustreiche Schlachten beispielsweise an der Somme oder in Verdun und eine zunehmende Erstarrung des Kriegsgeschehens, militärische Fehlentscheidungen und zunehmender Versorgungsmangel führten in Deutschland zu einer zunehmenden Kriegsmüdigkeit. Im November 1918 kam es schließlich zum Kieler Matrosenaufstand und der Novemberrevolution. Als Folge wurde die Monarchie gestürzt, die Republik ausgerufen und der Erste Weltkrieg mit dem Vertrag von Versailles beendet.
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