Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan gewinnt die Stichwahl zur Präsidentschaft in der Türkei am 28. Mai 2023 gegen seinen Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu und bleibt türkischer Staatspräsident.
Der derzeitige Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan erzielt in der zweiten Wahlrunde (Stichwahl) zur Präsidentschaft die Mehrheit von rund 52,2 Prozent der gültigen Stimmen. Sein Kontrahent Kemal Kılıçdaroğlu, der Oppositionsführer der CHP, erzielt nach derzeitigem Stand 47,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung ist mit rund 84,2 Prozent sehr hoch, fällt jedoch etwas geringer aus als im
ersten Wahlgang zur türkischen Präsidentschaft vom 14. Mai 2023.
Unter den wahlberechtigten Türk:innen im Ausland erzielt Recep Tayyip Erdoğan einen Stimmenanteil von rund 59,6 Prozent und Kılıçdaroğlu rund 40,4 Prozent. Die Stimmen der Auslandstürk:innen machen bei den Wahlen 2023 in der Türkei einen Anteil von etwa 2,5 Prozent aus. Die Wahlbeteiligung im Ausland ist mit rund 56,3 Prozent deutlich geringer als im Inland, im Vergleich zu vergangenen Wahlen aber recht hoch.
Die Präsidentschaftswahl in der Türkei - Stichwahl nötig
Nach dem türkischen Wahlrecht ist im ersten Wahlgang der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen erhalten hat. Hat keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang diese absolute Mehrheit erreicht, findet 14 Tage nach dem ersten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten und zweithöchsten Stimmenzahl statt.
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