Gemessen an der Gesamtbevölkerung haben die Stadtstaaten den größten Anteil an Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Im Jahr 2025 betrug in Bremen der Anteil der Personen, die selbst eingewandert sind, Prozent. Weitere Prozent der Bevölkerung machten die Nachkommen dieser Eingewanderten aus. Am geringsten war der Anteil der Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern. Die höchste Anzahl an Menschen mit Einwanderungsgeschichte gab es in Nordrhein-Westfalen.
Wer gehört zur Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte?
Personen mit Einwanderungsgeschichte sind entweder seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert oder sind deren Nachkommen. Für letzteres müssen beide Elternteile Personen mit eigener Einwanderungsgeschichte sein. Die Kategorie „mit Einwanderungsgeschichte“ unterscheidet sich von der „mit Migrationshintergrund“. Letztere richtet sich nach der Staatsangehörigkeit zum Zeitpunkt der Geburt. Personen, von denen nur eines der Elternteile eine Migrationsgeschichte hat, gehören so beispielsweise zur Kategorie „mit einseitiger Einwanderungsgeschichte“ und tauchen nicht in der Gesamtzahl der Menschen mit Einwanderungsgeschichte auf, jedoch in der Kategorie „mit Migrationshintergrund“.