In den vergangenen Jahren wurde in Deutschland auf immer kleineren Fläche Erdbeeren angebaut. Betrug die Anbaufläche von Erdbeeren im Jahr 2012 noch Hektar, waren es im Jahr 2024 bereits Hektar. Führende Anbauregionen in Deutschland stellen Nordrhein-Westfalen, Niedersachen und Baden-Württemberg dar. So wurden in Niedersachsen im Jahr 2024 über Tonnen Erdbeeren geerntet.
Produktion von Erdbeeren in Deutschland
In Deutschland wurden im Jahr 2024 rund Tonnen Freiland-Erdbeeren erzeugt. Pro Hektar Freiland werden über Kilogramm Erdbeeren erzeugt. Einen eher geringen Anteil in der Erdbeerproduktion macht der ökologische Anbau aus. Rund Tonnen Erdbeeren stammen aus ökologischer Landwirtschaft. Neben dem Anbau der Erdbeeren im Freiland werden Erdbeeren in Deutschland auch unter Glas und Schutzabdeckungen erzeugt. Dadurch kann man in geringen Mengen deutsche Erdbeeren auch jenseits der Hauptsaison von Mai bis Ende Juli genießen. Allerdings spielt der Anbau unter Glas eine eher untergeordnete Rolle im Erdbeeranbau in Deutschland. Unter Glas wurden im Jahr 2024 lediglich um die Tonnen Erdbeeren produziert.
Import von Erdbeeren
Auch wenn Deutschland im europaweiten Vergleich – nach Polen – die zweitgrößte Anbaufläche von Erdbeeren aufweist, so reicht der eigene Anbau nicht für die Deckung der Binnennachfrage. Der Selbstversorgungsgrad von Erdbeeren in Deutschland liegt bei Prozent. Damit ist in Deutschland auf Importe angewiesen. Die Importmenge von Erdbeeren betrug zuletzt etwa Tonnen. Das bedeutet, dass Produktions- und Importmenge von Erdbeeren nahezu gleich hoch sind. Die wichtigsten Lieferländer stellen Spanien, Griechenland und die Niederlande dar. Mit Ägypten ist aber auch ein nordafrikanisches Land unter den führenden Herkunftsländern. Aus Ägypten werden um die Tonnen Erdbeeren nach Deutschland geliefert. Der Import von Erdbeeren aus Südeuropa und Nordafrika steht bei Umweltverbänden – u.a. aufgrund des hohen Wasserverbrauchs und Düngereinsatzes – immer wieder unter Kritik.