Der Erdgasverbrauch in Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten eine wechselhafte Entwicklung durchlaufen. Von bescheidenen Milliarden Kubikmetern im Jahr 1965 stieg er auf einen Höchststand von 91,7 Milliarden Kubikmetern im Jahr 2021. Der russische Angriffskrieg hat zu einem deutlichen Rückgang geführt, mit einem Verbrauch von nur Milliarden Kubikmetern im Jahr 2022. Deutschland war seitdem darum bemüht, seine Energieversorgung zu diversifizieren und die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu reduzieren. Der erneute Anstieg des Verbrauchs im Jahr 2025 auf Milliarden Kubikmetern ist unter anderem auf die größere Rolle von Erdgas bei der Stromproduktion zurückzuführen.
Was fällt unter Erdgas?
Neben konventionellem Erdgas werden Gas-Derivate aus Kohlevorkommen und konsumierte Gasvolumina innerhalb des Transformationsprozesses von Gas zu Flüssiggas, nicht aber Flüssigtreibstoffe selbst in dieser Definition zu Erdgas gezählt.
Erdgas in Deutschland
Deutschland ist nach China der größte Erdgasimporteur im globalen Maßstab. Erdgas spielt für die Energieversorgung und -sicherheit in Deutschland eine wichtige Rolle. Insofern ist Deutschland allerdings auch von Erdgasimporten abhängig. Erhöhte Energieeffizienz in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens und die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien können diesem Abhängigkeitsverhältnis zukünftig Abhilfe schaffen.