Im Jahr 2025 betrug der Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter an der Gesamtbevölkerung in Hamburg Prozent. Damit ist der Seniorenanteil etwas gestiegen.
Seniorenanteil als Indikator für den demografischen Wandel
Bundesweit erreicht der Anteil der Senioren hingegen neue Höchststände. Im Jahr 2025 machten Menschen ab 65 Jahren bereits Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Besonders auffällig ist der starke Anstieg bei den über 80-Jährigen, deren Anteil sich seit 1991 fast verdoppelt hat. Der Indikator Seniorenanteil gibt Auskunft über die Entwicklung des Anteils der Bevölkerung, der nicht mehr im erwerbsfähigen Alter ist. Der Bevölkerungsteil ab 65 Jahren gehört damit zu den potenziellen Empfängern von Renten- und Pflegeleistungen. Dieser demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen, etwa beim Renten- und Pflegesystem.
Hoher Seniorenanteil in Ostdeutschland
Die Altersstruktur der Bevölkerung ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. In den ostdeutschen Bundesländern ist der Seniorenanteil besonders hoch, angeführt von Sachsen-Anhalt. In den Stadt-Staaten ist der Anteil der Bevölkerung ab 65 hingegen am niedrigsten, in Hamburg machen Senioren nur Prozent der Bevölkerung aus. In den vergangenen Jahren ist der Seniorenanteil in Berlin, Bremen und Hamburg zum Teil sogar leicht zurückgegangen, während er in den restlichen Bundesländern angestiegen ist.