Im Jahr 2024 lag der gewogene Durchschnittshebesatz der Grundsteuer B in Duisburg bei etwa Prozent - der höchste Wert unter den aufgeführten Großstädten. In Düsseldorf war der gewogene Durchschnittshebesatz der Grundsteuer B mit Prozent am niedrigsten. Diese Statistik zeigt die gewogenen Durchschnittshebesätze der Grundsteuer B in den größten Städten in Deutschland im Jahr 2024 (Stand: Juni 2024).
Die Grundsteuer wird auf Grundbesitz erhoben. Hierzu gehören Grundstücke, einschließlich der Gebäude, sowie Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Gezahlt wird sie grundsätzlich von den Eigentümer:innen. Sie kann jedoch im Fall der Vermietung gemäß den geltenden zivilrechtlichen Bestimmungen über die Betriebskosten auf die Mieter:innen umgelegt werden.
Der Hebesatz ist ein von der Gemeinde für das jeweilige Kalenderjahr festgesetzter Prozentsatz, der auf die Messbeträge der Realsteuern (Grundsteuer A und B, Gewerbesteuer) angewandt wird (sog. Hebesatzanspannung) und der für die einzelnen Realsteuerarten in aller Regel unterschiedlich hoch ist. Zur Ermittlung der Durchschnittshebesätze werden die Hebesätze der Gemeinden mit dem um den Hebesatz bereinigten Istaufkommen der jeweiligen Realsteuer in den einzelnen Gemeinden gewichtet.