Im Jahr 1950 lagen die Verteidigungsausgaben der USA inflationsbereinigt (zum Jahr 2003) bei rund Milliarden US-Dollar, die der UdSSR bei etwa Milliarden US-Dollar. In den Jahren des Kalten Krieges wuchsen die Verteidigungsausgaben immens: Bis zum Jahr 1985 stiegen die amerikanischen Ausgaben auf Milliarden US-Dollar, die der Sowjetunion sogar auf Milliarden. Aktuelle Statistiken zum Thema Verteidigungsausgaben bündelt das Statista-Dossier Rüstung.
Vergleich mit den Nuklearwaffenarsenalen
Die steigenden Verteidigungsausgaben der beiden Supermächte waren mit massiver nuklearer Aufrüstung verbunden: So besaßen die USA im Jahr 1950 rund Atombomben, während die UdSSR zu dem Zeitpunkt lediglich über Atomwaffen verfügte. Im Jahr 1986 - bevor der INF-Vertrag zur nuklearen Abrüstung in Kraft trat - betrug die Zahl der amerikanischen Nuklearwaffen mehr als , während die Sowjetunion ihr Arsenal auf mehr als Stück aufgerüstet hatte.
Situation in Europa
Die Grenze zwischen Ostblock und dem Westen verlief quer durch Europa und Deutschland. Dies führte dazu, dass die jeweiligen Militärbündnisse der beiden Blöcke große Zahlen von Soldaten und Fahrzeugen in Europa in Bereitschaft hielten. Im Jahr 1986 hatte die NATO rund Millionen Soldaten in Europa stationiert, während der Warschauer Pakt auf rund Millionen Soldaten kam. Auch hinsichtlich der Panzer, Artillerie sowie strategischer Raketen und Bomber war der Warschauer Pakt zahlenmäßig überlegen.
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