Studium - Daten & Fakten
Das beliebteste Studienfach bei Männern wie bei Frauen ist bereits seit Jahren die Betriebswirtschaftslehre (BWL). Neben BWL können Studierende in Deutschland noch eine Vielzahl weiterer Studiengänge an unterschiedlichen Hochschulformen belegen: Neben öffentlichen und privaten Universitäten bilden zum Beispiel Fachhochschulen, Kunsthochschulen und pädagogische Hochschulen Studierende aus und bereiten diese auf die unterschiedlichsten Berufe vor. Insgesamt waren im Wintersemester 2024/2025 waren rund 2,9 Millionen Studierende an den Hochschulen in Deutschland eingeschrieben.
Zahl der Studienanfänger stagniert
Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland ist zwischen 2006 und 2011 fast kontinuierlich gestiegen. Seit dem Studienjahr 2011/12 stagniert die Zahl der Studienanfänger, die Rekordzahl aus dem Jahr 2011/12 wurde bis jetzt nicht wieder erreicht. Entsprechend war auch die Gesamtzahl der Studierenden zuletzt leicht rückläufig. Zu den Gründen für diese Entwicklungen gehört unter anderem, dass sich auch die Zahl der 17- bis 22-Jährigen in Deutschland verringert hat. Außerdem ist aufgrund der Corona-Pandemie die Zahl der ausländischen Studierenden zurückgegangen. Überdies wird der Rückgang aber auch als Indiz gesehen, dass der Akademisierungsprozess eventuell einen vorläufigen Zenit erreicht hat. Daraufhin deutet auch die Studienanfängerquote.
Bachelor und Master erfolgreich eingeführt
Lange Zeit war das Diplom die häufigste Abschlussprüfung an deutschen Hochschulen. Dies hat sich inzwischen geändert. Die Zahl der Bachelor- und Masterabschlüsse an Hochschulen ist deutlich angestiegen - von ca. 500 im Jahr 2000 auf rund 400.000 im Jahr 2023. Rund die Hälfte aller Abschlussprüfungen an Hochschulen endeten im Jahr 2023 mit einem Bachelor. Insgesamt haben in Deutschland in diesem Jahr mehr als 500.000 Studierende ihr Hochschulstudium erfolgreich beendet. Die mittlere Studiendauer von Erstabsolventen betrug dabei 8,2 Semester, wobei das durchschnittliche Alter der Hochschulabsolventen bei ca. 23,6 Jahren lag.





























































