Gesundheit

Was psychische Erkrankungen kosten

Laut einer aktuellen OECD-Auswertung sollten die europäischen Länder mehr in die Förderung der psychischen Gesundheit und in frühzeitige Diagnosen und Behandlung von psychisch Erkrankten investieren. Abgesehen davon, dass Millionen Menschen besser geholfen werden könnte, würden sich laut der Berechnung die Wirtschaftsleistung und die Beschäftigungsquote erhöhen.

In allen EU-28-Ländern zusammen belaufen sich die Kosten für psychische Erkrankungen auf 600 Milliarden Euro oder mehr als 4 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes. Ein großer Teil der Kosten lassen sich auf eine niedrigere Beschäftigungsquote oder niedrigere Produktivität (1,6 Prozent) der Erkrankten zurückführen. 1,2 Prozent fließen in Ausgaben für Sozialversicherungsprogramme, weitere 1,3 Prozent sind direkte Ausgaben für das Gesundheitswesen.

Wie die Grafik von Statista zeigt, liegen die Kosten in Dänemark bei 5,4 Prozent des BIP. In Deutschland sind es 4,8 Prozent, die für direkte und indirekte Kosten durch psychische Erkrankungen aufgewendet werden, in Tschechien ist der Anteil mit 2,5 Prozent deutlich geringer.

Beschreibung

Die Grafik zeigt die von psychischen Problemen direkt oder indirekt verursachten Kosten als Anteil des BIP

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Direkte Kosten psychischer Erkrankungen in Deutschland nach Krankheitsart in den Jahren 2002 bis 2012 (in Milliarden Euro)
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Kosten aufgrund von psychischen Erkrankungen in armen und reichen Ländern* sowie weltweit in den Jahren 2010 und 2030 (in Milliarden US-Dollar)
Premium-Statistiken
Weltweite Kosten psychischer und neurologischer Erkrankungen im Jahr 2010 und Prognose für das Jahr 2030 (in Billionen US-Dollar)
Krankheitskosten¹ durch psychische und Verhaltensstörungen in Deutschland nach Geschlecht im Zeitraum von 2015 bis 2023 (in Milliarden Euro)
Premium-Statistiken
Verteilung der Gesundheitsausgaben zur Behandlung psychischer Krankheiten nach Ländereinkommensgruppen* und Bereich im Jahr 2014 (Median in US-Dollar pro Kopf)
Krankheitskosten¹ aufgrund von Depression in Deutschland nach Geschlecht im Zeitraum von 2015 bis 2023 (in Milliarden Euro)

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