In den Jahren 1861 bis 1865 kam es zum Amerikanischen Bürgerkrieg, bei dem die Nordstaaten (Union) gegen die Südstaaten (Konföderation) kämpften. Mehr als Millionen Soldaten wurden auf Seiten der Union eingezogen, während die Konföderation mit knapp Millionen Soldaten etwa die Hälfte der Männer stellen konnte. Dieses Verhältnis deckt sich ungefähr mit den Bevölkerungszahlen jener Zeit: Die Nordstaaten hatten rund Millionen Einwohner, während in den Südstaaten rund Millionen Menschen lebten. Dazu kamen die rund Millionen Einwohner der sog. "Border States", die tendenziell den Nordstaaten zuneigten.
Schlachten während des Bürgerkrieges
Die Schlachten des Amerikanischen Bürgerkrieges gelten, auch im Vergleich mit europäischen Schlachten jener Zeit, als besonders verlustreich. Grund hierfür ist ein Missverhältnis zwischen militärischer Strategie und der Entwicklung modernerer Waffen. Bisher kämpften dichte Infanterieformationen, bewaffnet mit Musketen, auf freiem Feld gegeneinander. Die geringe Präzision der Muskete machte dichtes Salvenfeuer erforderlich. Oft ging es in den Schlachten der vergangenen Jahrhunderte nicht darum wer die meisten feindlichen Soldaten ausschalten konnte, sondern wessen Moral zuerst brach. Allein in Gettysburg starben Soldaten.
Gründe für den Krieg
Der Amerikanische Bürgerkrieg entbrannte über politischen, sozialen, und wirtschaftlichen Unterschieden zwischen den jeweiligen Landesteilen - hervorgehoben ist die Sklavereifrage. Aufgrund dieser Differenzen erklärten die Südstaaten den Austritt aus der Union, daher auch die Bezeichnung "Sezessionskrieg". Der Bürgerkrieg endete mit einem Sieg der Nordstaaten, einer Wiederherstellung des Zentralstaats und einer Abschaffung der Sklaverei.
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