Mit rund Soldaten waren die meisten Freiwilligen der Polnischen Streitkräfte im Westen während des Zweiten Weltkriegs desertierte Angehörige der Wehrmacht, dicht gefolgt von Evakuierten aus der Sowjetunion (rund Soldaten). Dazu kamen Evakuierte aus Frankreich und Rekruten aus dem befreiten Frankreich, befreite polnische Kriegsgefangene, Flüchtlinge aus europäischen Ländern, und Polnische Staatsangehörige (Polonia) aus dem Vereinigten Königreich, Argentinien, Brasilien und Kanada. Insgesamt zählte die Armee rund Soldaten.
Die Polnischen Streitkräfte im Westen
Am 1. September 1939 überfiel das nationalsozialistische Deutschland seinen Nachbarn Polen und entfesselte den Zweiten Weltkrieg, der von deutscher Seite im Osten als Vernichtungskrieg geführt wurde. In Frankreich gründete sich daraufhin die Polnische Exilregierung und stellte bereits im September 1939 erste Verbände aus Exilpolen auf. Im Rahmen des Überfalls Deutschlands auf Frankreich floh die Exilregierung ins Vereinigte Königreich und stellte weitere Verbände auf.
Entwicklung bis zum Kriegsende
Die Polnischen Streitkräfte im Westen nahmen an zahlreichen alliierten Operationen teil und stellten die siebtstärkste Armee der alliierten Streitkräfte. Nach dem Krieg wurden die Streitkräfte aufgelöst; die Mehrheit der Soldaten blieb jedoch weiterhin im Exil und weigerte sich, der neu gegründeten und westverschobenen sozialistischen Volksrepublik Polen zu dienen.
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