Diese Statistik zeigt die geschätzten Lebensmittelverluste in Deutschland differenziert nach Wertschöpfungsstufen. Der WWF schätzt das Abfallaufkommen an Lebensmitteln auf insgesamt mehr als 18 Millionen Tonnen jährlich und hält mehr als die Hälfte davon für vermeidbar. Der Großteil der Verluste fällt dabei auf der Stufe des Endverbrauchers an. Zwar gaben in einer Umfrage mehr als zwei Drittel der befragten Konsumenten an, ein
schlechtes Gewissen beim Wegwerfen von Lebensmitteln zu haben, doch kam es bei mehr als der Hälfte
mindestens einmal im Monat dazu. Auf europäischer Ebene wird derzeit überlegt, das Abfallaufkommen durch bessere Angaben zur Haltbarkeit zu reduzieren, und praktisch unverderbliche Lebensmittel wie z.B. Trockenteigwaren ganz von der Kennzeichnungspflicht auszunehmen. Rund die Hälfte der Befragten einer im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführten Umfrage gab an, dass ihnen klarere Angaben zur Haltbarkeit
helfen würden, weniger Lebensmittel zu verschwenden.