Kriminalität ist ein Sammelbegriff, unter den alle Straftaten fallen. Die Kriminalitätsentwicklung beeinflusst maßgeblich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und ist selbst wiederum auch ein Ergebnis sozialer Umstände. Statistische Daten zur Kriminalität beziehen sich zumeist auf angezeigte Delikte, wobei zu beachten ist, dass diese auch durch das Anzeigeverhalten der Bevölkerung beeinflusst werden und stets ein "Dunkelfeld" nicht erfasster Taten bleibt. Eine weitere Perspektive bieten Zahlen zu gerichtlichen Verurteilungen, die im Gegensatz zur Anzeigenstatistik am Ende des Strafverfolgungsprozesses stehen, die aktuelle Entwicklung daher aber auch erst mit einiger zeitlicher Verzögerung abbilden.
Dieser jährlich aktualisierte Statista Report bildet den gesamten Weg einer Straftat ab, von der polizeilichen Erfassung bis zum rechtskräftigen Urteil, und macht dabei sichtbar, wie sich Delikte über Zeit, Regionen und Bevölkerungsgruppen verteilen. Es ordnet zudem aktuelle Entwicklungen, etwa im Bereich Cybercrime oder bei Straftaten gegen Geflüchtete, in den größeren gesellschaftlichen Kontext ein.
Der Report gliedert sich in folgende Themenbereiche:
Straftaten: Gesamtentwicklung, Deliktarten, regionale Verteilung nach Bundesländern und Gemeindegröße sowie aufkommende Phänomene wie Cyberkriminalität
Aufklärung der Straftaten: Erfolgsquote der Polizei bundesweit und im Ländervergleich
Tatverdächtige: Differenzierung nach Alter, Herkunft und Deliktschwere
Opfer: Betroffene von Gewalt, Sexual und Tötungsdelikten sowie besonders vulnerable Gruppen wie Opfer häuslicher Gewalt und Geflüchtete
Verurteilungen: Der juristische Abschluss des Verfahrens nach Geschlecht, Alter und Sanktionsart
Strafvollzug: Einblicke in die Situation in deutschen Justizvollzugsanstalten
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